Gesponnen: Pommernwolle und Alpaka- Über das Verzwirnen

Die Pommernwolle von Barbara Zeppenfeld habe ich weiter versponnen.
Durch einen Restanteil Lanolin ist sie sehr weich und lässt sich auch sehr schön dünn verspinnen.

Mittlerweile gebe ich mir, angeregt durch unsere Spinntreffen mehr Mühe beim Verzwirnen.
Vor allem nachdem ich durch Abby  beim allerletzten Backnanger Spinntreffen darauf aufmerksam wurde. Ich habe zwar nicht ihren Kurs über das Verzwirnen mitmachen können, hatte aber danach noch Gelegenheit sie zu treffen.
Während auf das Spinnen eines Singlegarnes viel Wert gelegt wird, gerät meines Erachtens das Verzwirnen etwas in den Hintergrund.
Beim Verzwirnen habe ich mittlerweile gelernt, das mit der gleichen Übersetzung verzwirnt werden soll, wie gesponnen wird.
Früher habe ich ja meist noch ein Zwirnrad benutzt, da dort mehr auf die Spule ging. Allerdings war die Übersetzung wesentlich niedriger und das Ergebnis hat mich auch nicht so befriedigt.
Mein Ziel ist ja der Hightwist, aber dafür trete ich wahrscheinlich nicht schnell genug.

Wie haltet ihr es mit dem Verzwirnen?




















Das Alpaka habe ich von hier.
Es stammt von einem Jungtier und war leider sehr mit Heu unterfüttert. Nachdem ich es vom Tisch nahm fiel noch einiges an Heuschnipseln heraus. Schade, denn es ist flaumenweich.
Ich kardiere es mit meinen Schachtkarden, mit der Kardiermaschine bekomme ich sonst das Heu nicht heraus, sondern nur verkleinert. Das ist alles sehr mühsam, deshalb verarbeite ich es auch nur in 25 g Portionen.
Als Projekt schwebt mir ein großes Tuch vor.

Einen kreativen Dienstag wünscht euch Anja 



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