Dienstag, 19. Juli 2016

Sommer - Überwurf aus Baumwollbändchen

In einem älteren Bergere de France Magazin entdeckte ich diesen Überwurf. Die Armlöcher entstehen mittels einer originellen Falttechnik.

Ich hatte das Teil im Strickcafe fertiggestrickt und die anwesenden Damen haben mir dann beim Falten geholfen.

Das Stricken ist einfach, ein langes Rechteck, an dem noch ein Rechteck angefügt ist (im Foto die dunkle Farbe).
Gestrickt habe ich mit einer 8er Nadel, Material Schulana Bändchengarn (Baumwolle).

Der Überwurf hat eine Universalgröße und die Tochter trägt ihn auch sehr gern.



Einen kreativen Dienstag wünscht euch Anja

Montag, 11. Juli 2016

Upcycling, Jeanskissen

Nachdem ich mir letzte Woche im Patchworkladen vor Ort ein 60 Grad Lineal gekauft habe, musste ich das natürlich auch ausprobieren. Bevor ich mich an ein größeres Stück wage, habe ich mich erstmal an ein Kissen getraut.




Drei kleine Jeans habe ich vernäht.
Die Spitzen treffen noch nicht genau aufeinander, mit dem Jeansstoff war das auch was schwierig.













Einen kreativen Dienstag wünscht euch Anja

Sonntag, 10. Juli 2016

Squareloom, der zweite Versuch

Das Weben oder Legen der Fäden mit einem Squareloom geht ja ruckzuck. Nachdem ich das Stück vom Loom genommen habe, war ich diesmal nicht so leichtsinnig und habe das Teil von Hand gewalkt. Bei den derzeitigen Temperaturen schweißtreibend.





Die Steinschafwolle filzt genauso gut wie die Bergschafwolle. Beide sind allerdings sehr haarig, am Körper wollte ich die nicht haben. Man sieht an den 12 er Nadeln gut die Dicke des Dreifachzwirns.
Vorher habe ich ein Vorgarn mit dem Dizz gezogen. Ist zwar aufwändig, aber dafür war das Garn dann relativ gleichmäßig.

Mittwoch, 6. Juli 2016

Weben mit dem Squareloom - 1. Versuch

Vor kurzem habe ich auf dem Sommerfest der Archeschäferei einen Squareloom erworben. Nun habe ich extra dickes Garn aus Bergschafrohwolle gesponnen. Über das Bergschaf habe ich schon letztes Jahr berichtet. Das Batt habe ich mittels eines Dizz (Stein mit Loch) zu einem Vorgarn gezogen.
Verzwirnt habe ich drei Singles.


















Als Anleitung habe ich mich an einem YouTube-Video orientiert. Das Legen der Fäden hat auch prima funktioniert. Außer meinen Händen habe ich kein Hilfsmittel benötigt. Verbraucht habe ich 150 g Garn.

















Anschließend habe ich das Teil in die Waschmaschine (Pflegeleicht, 40 Grad), herausgekommen ist ein Filzungetüm.



Nun Trial and Error. Bergschafwolle nicht mehr in der Waschmaschine filzen, das habe ich jetzt gelernt.

Dienstag, 28. Juni 2016

Genäht - Hängerchen

Aus dem Rest vom Kleid habe ich mir noch ein Top genäht. Den Schnitt dazu habe ich mir selbst aus diversen Schnitten zusammengebastelt. Ich wollte etwas, das auch unter den Achseln gut sitzt. Vorne ist das Top kürzer als hinten.

Einen kreativen Dienstag wünscht euch Anja


Dienstag, 14. Juni 2016

Gehäkelt - Tuch Möwe

Mit Lacegarn hatte ich bis jetzt noch nie gehäkelt. Im örtlichen Wolleladen lachte mich das Lacegarn von der Wollgarnspinnerei Ferner (La Doro) in netten Farben an. Für ein Schälchen war mir die Wolle schon fast zu dünn, zum Häkeln fand ich sie aber ideal.

Das Pattern Seagull Cotton ist kostenlos bei Ravelry erhältlich. Das Häkeln erfordert allerdings Geduld, ich habe vor allem bei den Abnahmen öfter mal geribbelt, da es mir nicht ganz symmetrisch wurde. Es werden nur halbe Stäbchen gehäkelt, das ist eigentlich mindless, aber bei Zu - und Abnahmen muss die Häklerin schon was aufpassen.

Einen kreativen Dienstag wünscht euch Anja



Montag, 6. Juni 2016

Schafe - Sommerfest der Archeschäferei

 
Mit dem Wetter war das am Sonntag so eine Sache, kamen doch oft ganz unverhofft wahre Regenmassen darnieder. Deshalb fand das Fest auch in diversen Räumlichkeiten statt.

Beim Wollhexle im Rathaus gab es viel Informatives und jede Menge Wolle. Bei der Wolle habe ich widerstanden, es durfte jedoch ein quadratischer Webrahmen mit.

Schafe standen  im Mittelpunkt und hier sind ein paar Fotos von Waldschafen (weiß) und Krainer Steinschafen (braun). Die Schafe waren noch in ihrer ganzen Wollpracht und die meisten Schafe waren stolze Zwillingsmütter.