23. Schäfertag Hohenfelden, Spinnwettbewerb


Der Thüringer Schafzuchtverband richtet einmal im Jahr zum Schäferfest den Wettbewerb "Wer spinnt den längsten Faden" aus.

Über den Spinnwettbewerb habe ich ja schon in den Jahren davor ausführlich berichtet. 2012 habe ich mit 214 Metern gewonnen. Diesmal habe ich das Ergebnis mit 238 Metern noch übertroffen.

Gesponnen haben 21 Frauen und Männer sowie 2 Jugendliche. Die Wolle lies sich diesmal sehr gut ausziehen, so dass es viele gute Ergebnisse gab. Bei Temperaturen um die 30 Grad hatte ich leider kein schattiges Plätzchen erwischt und war froh einen Hut aufzuhaben.

Die Haspel misst bei einer Umdrehung 2 Meter Garn. Da mein Garn sehr dünn war, ist es viermal gerissen und wurde dann großzügig angeknotet.



Die Tochter hat am Malottkereiserad auch ein feines Garn gesponnen. Sie hatte beim Wettbewerbsende noch Spinnwolle übrig.
Die Verkäuferin des Malottkes war auch anwesend und hat ihr in der Handhabung des Rades noch Tipps gegeben.









Am Rande war das neue, überarbeitete "Schmitz Katze" Spinnrad zu sehen. Inzwischen wesentlich stabiler und schwerer. Die Dame, die das erste "Schmitz-Katze" bei der Drechslerei in Auftrag gab, war auch da. Es gab eine angeregte Diskussion über den "Wert" der Schmidts-Katze, die ich aber nur am Rande verfolgte.
 
Mein Sonata ist eine Standardausführung und alle anderen Räder waren auch zumeist in der Standardausführung vertreten. Die Ashfords sind durch die kleinen Spulen aufgefallen, es gab aber auch "Bulky-Flyer".
Es wurde viel zweifädig gesponnen und es waren neben den "Bockrädern" auch "Ziegen" dabei.
 
Bei meiner Preiswolle halte ich eine Tüte mit "blauköpfigen Fleischschaf" in der Hand, von dieser Rasse habe ich ja noch nie gehört. Ein Plakat mit den ganzen Schafrassen habe ich auch noch bekommen.
 
Anschließend waren wir bei der "Schafschau", im zweiten Teil werde ich darüber berichten.




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