Die verstrickte Dienstagsfrage - Bei schwierigen Mustern ein Chart bitte!

Das Wollschaf fragt:

Strickschrift oder das Muster reihenweise in Worten beschrieben - was ist Dir lieber und warum?
Gibt es ggf. bestimmte Arten von Strickschriften, die Du bevorzugst?
Was machst Du, wenn Dein Wunschmodell keine Strickschrift bzw. keine Beschreibung in Worten hat? Durchkämpfen, umändern oder ganz verzichten?
Eigentlich brauche ich nur ein paar gute Fotos und eine ungefähre Materialangabe. Da Strickmodelle meist in Gr. 38 abgelichtet werden, lässt sich dann daran alles weitere ableiten.
Sonst bevorzuge ich meist die englischen Anleitungen, besonders gerne die von Interweave.
Was ich nicht mag sind seitenlange Tücheranleitungen mit unmengen an Strickschriften, da verzichte ich dann lieber. Auch wenn Mustercharts in schwarz-weiß mit Symbolen gedruckt (und meistens noch ganz klein) sind, ist das für mich auch nichts.
Was ich auch nicht mag ist, wenn ein Modell noch in drei verschiedenen Versionen daherkommt und dann das alles möglichst in einer Strickschrift (also zum Beispiel normal, als A-Linie oder engangliegend).
Hilfreich ist eine Schnittzeichnung mit ungefähren Maßangaben. Hier wird leider oft gespart oder nicht als wichtig erachtet.
Es gibt auch Designer wie zum Beispiel Debbie Bliss, Hanne Falkenberg etc. die ich deshalb nicht nachstricke.
Japanische Anleitungen oder Anleitungen wie bei Junghans sind auch ganz nett. Da wird sich auf das wesentliche beschränkt.
Wenn man als Designer möchte, das sein Modell nachgestrickt wird, sollte man sich zuerst die Zielgruppe anschauen. Ich gehöre zur älteren Generation und vielleicht empfinden jüngere das ganz anders.
 
 

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