Das Wollschaf fragt 25/2015

Heute beim Wollschaf:
Wer hat es nicht schon einmal erlebt: Brav eine Maschenprobe gestrickt und das fertige Strickstück passte später doch nicht :-(
Welche Tipps habt ihr für eine exakte Maschenprobe?

Und an alle, die auf einem großen Stück grundsätzlich lockerer oder fester stricken als bei ihrer Maschenprobe: Wie handhabt ihr diese Abweichungen; was macht ihr, damit es zum Schluß trotzdem passt?
Maschenprobe stricke ich eigentlich immer. Wenn es nicht passt wird umgerechnet oder mit einer anderen Stricknadelgröße gestrickt.
Zu klein war es bei mir bis jetzt nie, eher zu groß, da ich ein Lockerstricker bin.
Deshalb stricke ich schon mal eine Größe kleiner.
Manche Garne ändern nach dem Waschen auch ihre Verhalten. Das Strickstück wird entweder kürzer, länger oder breiter (enger hatte ich noch nicht). Das versuche ich dann gleich miteinzubeziehen. Eine Strickprobe mit Waschen mache ich aber nicht.
Für gewöhnlich stricke ich so 20 cm am Strickstück und messe dann nochmals nach, gegebenfalls trenne ich dann lieber auf. Übrigens bringt es meiner Meinung nach nichts, mit den Ärmeln anzufangen, und diese als Maschenprobe zu verwenden. Das Gestrick der Ärmel verhält sich dann doch manchmal anders.
Ganz wichtig ist die verwendete Faser und ihr Verhalten beim Tragen und Waschen, das kann ich aber anhand einer Mapro auch nur einschätzen. Meine Beobachtung: Wolle verliert meist in der Länge, Baumwolle geht gerne in die Breite, Alpaka längt und Bambus wird gerne ganz unförmig (wenn locker gestrickt).
 
 
 

Kommentare

  1. Ich versteh's irgendwie nicht.
    Wenn Du sowieso weißt, dass Dein Gestrick sich in der Wäsche verändern wird, wieso wäschst Du dann Deine Proben nicht, um die Änderungen vor dem Stricken genauer zu ermitteln? Das würde Dir doch viel Raterei ersparen.

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